Schwangerschaft
und Geburt
- Embryo nach
5 Wochen -
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Arbeitsblatt
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Lösungen
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Kopiervorlage
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Sofort nach der Befruchtung beginnt die
befruchtete Eizelle, die Zygote, sich zu teilen.
In der dritten Schwangerschaftswoche hat sich das befruchtete Ei tief in
die Gebärmutterschleimhaut eingenistet. Dabei entsteht die Plazenta,
der Mutterkuchen. Dieses Organ übernimmt den Blut- und Nährstoffaustausch
mit dem Embryo. Dabei ist der mütterliche und kindliche Blutkreislauf
getrennt. Die Trennung des Blutaustauschs heißt Plazentaschranke.
Allerdings können Giftstoffe wie Nicotin, Alkohol und Medikamente
die Plazentaschranke überwinden und den Embryo schädigen. Die
Nabelschnur entwickelt sich aus dem Bauchstiel
des Embryos und transportiert das Blut vom Embryo zur Plazenta. Sie ist
1,5cm dick und kann bis zu einem Meter lang werden. Der Embryo liegt in
der Fruchtblase im Fruchtwasser
und kann sich dort auch gut bewegen. Ab dem dritten Monat nennt man das
heranwachsende Wesen Fetus. Dann sind bereits
alle Organe des Menschen angelegt, die aber erst ab dem siebten Schwangerschaftsmonat
voll funktionsfähig sind. Am Ende der Schwangerschaft, im neunten
Monat, wiegt der Fetus im Durchschnitt 3,3 Kilogramm und ist größer
als 50cm.
Die Geburt beginnt mit den Wehen,
einer Kontraktion der Gebärmutterschleimhaut, die durch Hormone ausgelöst
wird. Aus der Gebärmutter tritt der Schleimpfropf zusammen mit etwas
Blut aus und bald darauf öffnet sich der Gebärmuttermund. Unter
dem Druck des Kindkopfes platzt die Fruchtblase und Fruchtwasser fließt
ab. Unter Mithilfe der Mutter ("Pressen") passiert das Kind den Geburtskanal
und kommt auf die Welt. Danach wird die Nabelschnur abgebunden und das
Kind hochgehoben. Durch das Abbinden wird das Kind veranlasst, seinen
ersten Atemzug zu machen. Danach wird die Nabelschnur eine Handbreit vom
Nabel abgeschnitten. 20 Minuten später löst sich die Plazenta
und wird durch eine Wehe als Nachgeburt ausgestoßen.