| Granatapfelbaum
Größe bis 5 m, Blütenfarbe rot |
Punica
granatum
Weiderichgewächse
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| Vorkommen
Südeuropa, Kaukasus, Naher Osten, Iran, Pakistan, Afghanistan, Ägypten, Tunesien, Syrien, Israel |
Farbstoff
Blüten: Anthocyanine;
Granatapfelschale: Gerbstoffe, Flavogallol (gelb-schwarz färbend) |
| Geschichte |
| In Nordindien färbte man früher mit einem Extrakt aus der Wurzel des Granatapfelbaumes auf einer Eisenbeize tief dunkelblaue Farbtöne. In Indien wurde jedoch bevorzugt die Fruchtschale des Granatapfels zum Färben von Gelb- und Schwarztönen auf Wolle verwendet. |
| Nutzung |
| Die Granatäpfel werden gesammelt und mindestens eine Woche getrocknet. Dann nimmt man die Schalen und zerstampft sie in einem Mörser. Das Innere kann zu einem Fruchtsaft verarbeitet oder gegessen werden. Nach dem Auskochen und Filtrieren durch ein Küchentuch färbt man die Wolle oder die Seide direkt in dem Extrakt. Je nach Vorbeize und Intensität erhält man gelbe, gelbrote oder schwarze Farbtöne. |
| Copyright: T. Seilnacht |