| Rainfarn
Größe 60 - 130 cm, Blütenfarbe gelb |
Chrysanthemum
vulgare
Korblütler
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| Vorkommen Europa, Sibirien, eingeschleppt auch in anderen Erdteilen; wächst an Unkrautfluren, Schuttplätzen, Bahndämmen oder Ufern | Farbstoff Blüten und Blätter: Luteolin, Quercetin, Carotinoide, u.a. (zitronengelb-braun färbend) |
| Geschichte |
| Der
Korbblütler ist schon von weitem an einem unangenehm aromatischen
und herben Geruch erkennbar. Die Pflanze gedeiht am besten auf trockenem,
sandigen Boden. Die austreibenden Blätter erinnern etwas an ein Farn,
daher der Name. Die bis zu 12mm großen, goldgelben Blütenkörbchen
bilden eine Schirmrispe. Die Pflanze wird in der Naturheilkunde als Wurmmittel
und bei Verdauungsstörungen eingesetzt.
Karl der Große berichtet bereits von einem Anbau. Mit Kräutersträußen aus Rainfarn zu Mariä Himmelfahrt glaubte man, sich vor Hexen und Zauberern schützen zu können. Oft warf man zu diesem Zweck die Sträuße in den Herd. Bei Gewittern verbrannte man die Sträuße im Kamin, in der Hoffnung, dass dadurch der Blitz abgehalten würde. |
| Nutzung |
| Wenn die Pflanze in voller Blüte steht, werden die Blüten und Blätter gesammelt. Da die Pflanze hautreizende Stoffe enthält, sollte man dabei möglichst Handschuhe tragen. Nach dem Trocknen verfährt man wie bei der Reseda. Man erhält je nach Beize zitronengelbe bis bräunliche Färbungen. |
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