| Echter
Kreuzdorn (Purgierdorn)
Mai - Juni, 2 - 3 m, als Baum 8 m |
Rhamnus
cathartica
Kreuzdorngewächse
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| Vorkommen
Trockenwälder und Waldränder; liebt sonnige Standorte
Wirkstoffe Anthrachinonglycoside Gift Früchte, Rinde |
Merkmale Gehölz mit Dornen besetzt; Blätter gegenständig, drei- bis viernervig; grüne, unscheinbare Blüten in Trugdolden |
| Botanik |
| Der
aufrechte Strauch bildet im Frühjahr grüne, unscheinbare Blütendolden.
Im Herbst reifen die erbsengroßen Steinfrüchte mit grünem
Fruchtfleisch. Die Zweige und Blätter stehen kreuzweise gegenständig,
die Zweige tragen Dornen.
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| Geschichte |
| Früher galt der dornentragende Kreuzdorn als Mittel zur Abschreckung von Hexen. Am 1. Mai oder am Johannistag steckte man Kreuzdornzweige an die Türen. In der Volksmedizin wurden die Früchte dieser Heilpflanze als Abführmittel eingesetzt. |
| Wirkstoffe und akute Vergiftung |
| Die stark abführend wirkenden Anthrachinonglycoside wie Glucofrangulin A, Frangulaemodin und Diacetylglucofrangulin finden sich vor allem in den Samen und Früchten und in der Rinde. Bei höheren Dosierungen treten Erbrechen mit Durchfall, Nierenreizungen, Trockenheit im Mund und starkes Durstgefühl auf. |
| Gegenmaßnahmen |
| Bei
der Aufnahme von größeren Mengen ist ein Arzt anzurufen. Eventuell
ist dann eine Magenspülung und die Verabreichung von Kohle und viel
Flüssigkeit angebracht.
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| Copyright: T. Seilnacht |