| Estragon
August - Oktober, 60 - 120 cm |
Artemisia
dracunculus
Korbblütler
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| Standort
Heimat Osteuropa und Nordasien; in Gärten
Wirkstoffe Ätherische Öle (Phellandren, Ocimen, Estragol), Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe Droge Küchengewürz, keine Anwendung als Heilpflanze |
Merkmale Stängel aufrecht, dünn, verzweigt; Blätter kahl, lanzettlich, Blütenköpfchen kugelig, 3mm breit, grünlich-gelb oder rötlich |
| Geschichte |
| Die erstmalige Erwähnung des Estragons findet sich in China im 2. Jahrtausend vor Christus. Die Araber benützten ihn als Heilpflanze und Küchengewürz. Seit dem 13. Jahrhundert ist der Estragon in Italien bekannt. Die französische Küche benutzt das Gewürz noch heute ausgiebig. Der Artname dracunculus bezieht sich auf den alten Namen Drachenkraut. Ursprünglich ist das Wort Estragon aus dem arabischen Wort tarchun entstanden, im Spanischen wurde daraus taragona, Estragon ist eine französische Bezeichnung. |
| Heilwirkung |
| Aufgrund des Anteils an Estragol, das im Tierversuch krebserzeugende Eigenschaften aufweist, wird eine medizinische Anwendung nicht empfohlen. Dies gilt auch für Basilikum. |
| Anwendung |
| In Kräuterölen und Kräuteressig ist oft Estragon eingelegt. Er wird zum Würzen von Senf und von eingelegten Gurken verwendet, in der Küche auch für Reis, Geflügel oder Fisch und zum Herstellen von Saucen (Sauce Béarnaise). In der französischen Kräutermischung Fines herbes ist er neben Petersilie, Schnittlauch und Kerbel enthalten. |
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