| Kapuzinerkresse
Juni - Juli, bis 2 m |
Tropaeolum
majus
Kapuzinerkressengewächse
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| Standort
Heimat in Peru, kultiviert in Gärten
Wirkstoffe Benzylsenfölderivate, Carotinoide, Anthocyanidine, Polyphenole, Chlorogensäure, Flavonoide, Vitamin C Droge Kraut Tropaeoli herba |
Merkmale
Pflanze kletternd oder kriechend; Blätter langgestielt, schildförmig; gespornte Blüten trompetenartig, orangefarben, gelblich oder rötlich |
| Geschichte |
| Die aus Peru stammende Pflanze gelangte im Jahr 1684 durch holländische Seefahrer als "Indische Kresse" nach Europa. Als Heilpflanze diente sie vor allem zur Bekämpfung von Skorbut. Die Wirksamkeit bei Vitamin-C-Mangel ist auf den hohen Gehalt des Vitamins in der Pflanze zurückzuführen. |
| Heilwirkung |
| Die
Droge wirkt aufgrund der enthaltenen Senfölderivate antibiotisch und
keimhemmend. Sie kommt bei Infektionen an den Harnwegen, bei Bronchitis
und bei grippalen Infekten zum Einsatz. Die Wirkstoffe aktivieren die Abwehrkräfte.
Äußerlich wird die Droge bei Prellungen und Muskelschmerzen
eingesetzt.
Hinweis: Vor dem Einsatz sollte man sich über mögliche Nebenwirkungen informieren und zur Sicherheit einen Apotheker, einen Arzt oder eine beruflich fachkundige Person befragen. Bei bestimmten Krankheiten oder Personengruppen (insbesondere Kleinkinder) besteht die Gefahr von Komplikationen. |
| Anwendung |
| Die frischen Blätter können als Gewürz in Salaten, Eierspeisen oder Soßen verarbeitet werden. Sie schmecken nach Pfeffer und leicht süß. Für medizinische Anwendungen eignet sich der Presssaft oder die Tinktur. |
| Copyright: T. Seilnacht |