| Gestreifter
Blattsteiger (Phyllobates vittatus), bis 3cm
Bei diesem in Costa Rica lebenden Frosch verlaufen zwei orangerote Streifen über den Rücken. Die Männchen rufen mit einer Schallblase trillernd nach den Weibchen. Nachdem das Weibchen die Eier in eine Blattachsel gelegt hat, werden diese vom Männchen besamt und danach feucht gehalten. Die geschlüpften Kaulquappen trägt das Männchen auf dem Rücken herum. |
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| Färberfrosch
(Dendrobates tinctorius), 3-7cm
Dieser auffällige Frosch kommt in den Regenwäldern von Brasilien, Französisch-Guyana und Surinam vor. Er bewohnt die Laubschicht und geht auch gerne in kleine Höhlen. Das Aussehen varriert, auch der Blaue Pfeilgiftfrosch gehört nach der neuen Systematik zu dieser Art (s.u.). Wie beim Goldbaumsteiger betreibt das Männchen Brutpflege. Das Hautgift des Färberfrosches ist nur schwach giftig. |
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| Blauer
Pfeilgiftfrosch (Dendrobates azureus), bis 3,5cm
Dieser Pfeilgiftfrosch wird heute als eine Farbvariante des Färberfrosches gesehen (s.o.). Seine Heimat ist in Surinam in Südamerika. Der Frosch quakt nicht, sondern er gibt ein brummendes Schnarren von sich. Nachdem das Männchen seinen Samen in einer Blattpfütze abgelegt hat, gibt das Weibchen 10 Eier dazu. Nach dem Schlüpfen kämpfen die Kaulquappen um den Platz in der Pfütze. Denn es ist nur Platz für einen Frosch. |
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| Goldener
Giftfrosch (Phyllobates terribilis), bis 5cm
Der Goldene Giftfrosch ist einer der giftigsten Frösche der Erde. Er benötigt spezielle, tropische Futterinsekten, daher produziert er in Gefangenschaft kein Gift mehr. Der Frosch lebt in einem kleinen Gebiet in Kolumbien. Dort ist es bereits ein Risiko, den Frosch in die Hand zu nehmen, 200 Mikrogramm des Giftes wirken für einen Menschen tödlich. Die Indianer strichen zur Herstellung einer tödlichen Waffe einfach mit ihren Pfeilen über den Rücken des Frosches. |
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| Goldbaumsteiger
(Dendrobates auratus), bis 3,5cm >
Film
Der grün-schwarz gefleckte Goldbaumsteiger ist in Nicaragua, Kolumbien, Panama und Costa Rica beheimatet. Die Frösche fressen Ameisen. Daraus gewinnen sie das giftige Hautsekret. Die in den Terrarien gehaltenen Goldbaumsteiger können das Gift nur in geringer Menge entwickeln. Das Männchen nimmt die geschlüpften Kaulquappen auf den Rücken und setzt sie in wassergefüllte Vertiefungen von Bromelien in 2-3 Metern Höhe über dem Erdboden. |
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| Rotrückenbaumsteiger
(Dendrobates reticulatus), bis 1,6cm
Dieser Frosch gehört zu den Winzlingen im Regenwald. Und trotzdem betreibt er eine fürsorgliche Brutpflege: Die Eier werden von beiden Elternteilen bewacht, die später die geschlüpften Larven in einen Bromelientrichter transportieren. Dort ernähren sich die Kaulquappen von Algen und Mückenlarven. Die Mutter füttert zur Unterstützung mit unbefruchteten Eiern. |
| Axolotl
(Ambystoma mexicanus), bis 27cm >
Film
Der mexikanische Axolotl wird von vielen Terrarienfreunden als Haustier gehalten. Der natürliche Lebensraum findet sich im Kanalsystem des ehemaligen Sees Xochimilco in der Nähe von Mexiko City. Das merkwürdige Tier behält seine Kiemen lebenslang. In Trockenzeiten kann es aber auch die Kiemen abwerfen und an Land gehen. Normalerweise ist der Axolotl dunkel gefärbt. Häufig finden sich wie auf dem Foto Albinos, denen die färbenden Hautpigmente völlig fehlen. |
| Copyright: T. Seilnacht |