Europäische Singvögel (Lexikon)                Singvögel im Portrait
 
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Berglaubsänger 
  
lat. Name: Phylloscopus bonelli 
englischer Name: Bornelli's Warbler 
französischer Name: Pouillot de Bonelli 
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Sperlingsvögel 
Familie: Laubsänger 
 
Größe: 10-12cm 
Lebensraum: Kiefer- und Laubwälder
 
Beim Berglaubsänger ist die Oberseite des Gefieders grauoliv gefärbt, Handschwingen und Steuerfedern sind mit grüngelben Rändern versehen. Die Unterseite erscheint in einem hellen Grau. Im Vergleich zum ähnlichen Waldlaubsänger ist der Überaugenstreif nicht so deutlich und die Handschwingen der Flügel sind nicht so lang. Eine eindeutige Unterscheidung ist jedoch nur anhand des Gesangs möglich: Das Männchen des Berglaubsängers singt kurze, trillernde Strophen ohne Einleitung. 
  
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Die vier in Mitteleuropa verbreiteten Laubsängerarten im Vergleich
  
  
In den Alpen findet man den Berglaubsänger bei Bergkieferbeständen. An anderen Orten im Tiefland bevorzugt er lichte Laubwälder mit Eichen-, Buchen- und Kastanienbestand. Im Vergleich zum Waldlaubsänger kommt er überwiegend südlich der  Alpen vor. Bestände etwas weiter nördlich gibt es noch in Süddeutschland oder in Frankreich. Die in Südosteuropa und in der Türkei verbreiteten Populationen werden heute der eigenständigen Art des Balkanlaubsängers (Phylloscopus orientalis) zugerechnet. 
  
Das Nest wird vom Weibchen am Boden in sonniger Hanglage mit dichtem Gestrüpp gebaut. Es ist ein backenofenförmiges Kuppelnest unter überhängenden Grasbüscheln oder einem abgebrochenen Baumstamm. Der Laubsänger ernährt sich von Insekten und Spinnen. 
 
Copyright: T. Seilnacht