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Bergpieper
lat. Name: Anthus spinoletta englischer Name: Water pipit französischer Name: Pipit spioncelle Klasse: Vögel Ordnung: Sperlingsvögel Familie: Stelzenverwandte Größe: 17cm Lebensraum: alpine Feuchtwiesen |
| Wenn man in den Alpen einen Pieper auf
den feuchten Bergwiesen in 2000 Metern Höhe antrifft, dann handelt
es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Bergpieper. Früher
wurde der Bergpieper zusammen mit dem sehr ähnlichen Strandpieper
zu der Art "Wasserpieper" gezählt. Der Gesang erinnert an einen Wiesenpieper,
er ist aber lauter und kräftiger. Auch sind die Beine des Bergpiepers
dunkler gefärbt.
Bergpieper suchen im Gebirge auf Wiesen mit kurzem Grasbewuchs nach Fliegen, Mücken, Raupen und Spinnen. Sie brüten meistens in Wassernähe, weil sie nur dort ihre bevorzugte Nahrung finden. Das Nest wird gut versteckt unter einem Stein oder einer Alpenrose angelegt. Dadurch sind die jungen Vögel auch bei einem unvorhergesehenen Kälteinbruch vor dem Schnee geschützt. Die Bergpieper verlassen im Winter das Gebirge und suchen tiefere Plätze - meistens nördlich der Alpen - in Fluss- oder Seenähe auf. |
| Copyright: T. Seilnacht |