Männliche Grünfinken haben ein
grünes, ungestreiftes Gefieder (siehe Foto oben), im Flug wird die
auffallend hellgelbe Schwanzwurzel sichtbar. Die Weibchen sind unscheinbarer
gefärbt (Foto unten). Der Gesang des Männchens im Frühjahr
ist an dem typischen, kurzen Trillern erkennbar, es kommen aber auch andere
Laute vor.
Bild
vergrößern
Das Weibchen des Grünfinken
ist unscheinbarer gefärbt.
Grünfinken bauen ihr Nest in dichten
Gebüschen oder Bäumen. Sie können mit ihrem starken Finkenschnabel
die harten Schalen von Hagebutten oder Sonnenblumenkernen aufknacken. Beim
Fressen von Eibenbeeren
entfernen sie mit dem Schnabel den giftigen Samenmantel. Viele Grünfinken
sind Standvögel, einige ziehen aber im Winter bis nach Nordafrika
oder an das Schwarze Meer. |