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Uferschwalbe
lat. Name: Riparia riparia englischer Name: Sand Martin französischer Name: Hirondelle de rivage Klasse: Vögel Ordnung: Sperlingsvögel Familie: Schwalben Größe: bis 13cm Lebensraum: Flüsse, Kiesgruben: Steilufer |
| Die Uferschwalbe als kleinste Schwalbenart
Europas ist deutlich kleiner als eine Mehlschwalbe
oder eine Rauchschwalbe. Der Schwanz ist nur
kurz gegabelt, auffälig ist das hellbraune Brustband. Der Gesang des
Männchens ist ein leises Zwitschern. Bei Gefahr hört man ein
lautes "Ziir" oder ein kurzes "Brit". Uferschwalben findet man vor Sand-
und Felshöhlen in Kiesgruben oder am Ufer von Flüssen oder des
Meeres.
Die geselligen Vögel treten immer in Trupps oder Schwärmen auf. Sie bilden in Sand- oder Felshöhlen Brutkolonien. Die bis zu einem Meter lange und horizontal gegrabene Röhre wird mit Grashalmen, Pflanzenfasern und Federn ausgekleidet. Man findet Uferschwalben heute vermehrt in Kiesgruben, immer seltener an den Steilufern der Flüsse und Küsten. Die Aufzucht der Jungen übernehmen beide Eltern, nach etwa 3 Wochen verlassen die Jungvögel die Brutröhre. Wie bei anderen Schwalbenarten werden die Insekten oder Mücken im Flug gefangen. Im Herbst fliegen die in Mitteleuropa brütenden Uferschwalben nach Afrika. |
| Copyright: T. Seilnacht |