Der Gesang hat dem
kleinen Singvogel seinen Namen gegeben. Das regelmäßige "zilp-zalp"
(oder auch nur "zilp-zilp-zilp-zilp") klingt relativ monoton und kennzeichnet
den Singvogel. Dadurch ist er von den anderen, sehr ähnlich aussehenden
Laubsängern gut zu unterscheiden. Analysiert man den Gesang genauer,
existieren aber eine ganze Reihe an Variationen des "Zilps" und des "Zalps".
Manchmal ruft der Singvogel auch mit einem "huit". Die Männchen sitzen
in den Baumkronen, während sich die Weibchen in den mittleren und
unteren Lagen aufhalten. Der kleine, olivbraune Vogel wiegt nur etwa 8
Gramm. Der gelbliche Augenstreif ist nur schwach ausgeprägt.
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Die vier in Mitteleuropa
verbreiteten Laubsängerarten im Vergleich
Das backofenförmige
Kuppelnest wird mit Halmen, Blättern, Moosen und Federn gepolstert
und ist gut verborgen im Unterholz zu finden. Im Sommer finden zwei Bruten
statt, die Brutzeit beträgt etwa 14 Tage. Der Zilpzalp ernährt
sich von Käfern, Spinnen, kleineren Insekten oder Larven. Als Zugvogel
überwintert er in Südeuropa oder Westafrika. |