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Gänsesäger
lat. Name: Mergus merganser englischer Name: Goosander französischer Name: Harle bièvre Klasse: Vögel Ordnung: Entenvögel Familie: Entenverwandte Unterfamilie: Säger Größe: bis 68cm Lebensraum: klare Binnengewässer |
| Das Männchen des Gänsesägers
hat einen dunkelgrünen Kopf und einen schwarzen Rücken, während
die Unterseite sehr hell erscheint. Das Weibchen ist am Körper eher
grau gefärbt, der Kopf mit seinem braunen Gefieder und der Federhaube
grenzt sich in einer scharfen Linie vom übrigen Körper ab. Der
lachsrote Schnabel der Gänsesäger ist wie beim Mittelsäger
und Zwergsäger deutlich gesägt. Im
Gegensatz zu den anderen Sägerarten hat der Schnabel beim Gänsesäger
eine hakenförmig nach unten gebogene Spitze.
Gänsesäger sind ausgesprochene Süßwasservögel. Sie brüten an großen, klaren Seen oder in den Oberläufen der Flüsse. Zur Nahrungssuche stecken sie oft ihren Kopf in das Wasser und spähen unter Wasser nach Fischen. Sie brüten gerne in Baumhöhlen oder sogar in Nistkästen, aber auch Felshöhlen oder Felsnischen werden gerne angenommen. Zwei Tage nach dem Schlüpfen müssen die Jungen aus dem Nest springen. Einige dürfen danach auf dem Rücken ihrer schwimmenden Mutter sitzen. Diese Eigenart kommt bei den Entenvögeln relativ selten vor, es ist eher ein typisches Merkmal der Lappentaucher. |
| Copyright: T. Seilnacht |