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Kiebitzregenpfeifer
lat. Name: Pluvialis squatarola englischer Name: Grey Plover französischer Name: Pluvier argenté Klasse: Vögel Ordnung: Wat-, Alken- und Möwenvögel Familie: Regenpfeiferverwandte Größe: bis 30cm Lebensraum: Arktische Tundra |
| Der Kiebitzpfeifer unterscheidet sich
vom ähnlichen Goldregenpfeifer durch den
kräftigeren Bau und den dickeren Schnabel. Das schwarzweiß gefärbte
Prachtkleid ist sehr viel kontrastreicher. Im Schlichtkleid fehlt die goldgelbe
Oberseite. Im Winter trifft man den Kiebitzregenpfeifer in Mittel- und
Südeuropa meist nur im unauffällig gefärbten Schlichtkleid.
Der Kiebitzregenpfeifer ruft dreisilbig "tli-eh-wie".
Zur Brutzeit fliegen die Kiebitzregenpfeifer in den hohen Norden, wo sie in der arktischen Moostundra auf kleinen Erhöhungen ein Nest am Boden bauen. Auf der Nahrungssuche picken sie im Stehen oder im Laufen nach Insekten, deren Larven oder nach kleinen Spinnen. Außerhalb des Brutgebietes findet man sie an Flussmündungen oder im Wattenmeer, wo sie auch Würmer, Krebse und Schnecken fressen. Der starke Schnabel ist imstande, harte Schalen zu knacken. Im Schlick verteidigen sie energisch ihr Nahrungsrevier und vertreiben andere Arten. Im europäischen Winter trifft man Kiebitzregenpfeifer selten im Binnenland, dafür häufiger an der Küste. Sie fliegen bis auf die Kanarischen Inseln. |
| Copyright: T. Seilnacht |