Pelikanvögel
 
Bild vergrößern!
Bild vergrößern
Krauskopfpelikan 
  
lat. Name: Pelecanus crispus 
englischer Name: Dalmatian Pelican 
französischer Name: Pélican frisé 
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Pelikanvögel 
Familie: Pelikane 
Größe: bis 180cm 
 
Lebensraum: Kleine Seen in Südosteuropa
 
 
Der Krauskopfpelikan ist nicht nur der größte Pelikan aller Pelikanvögel, sondern auch einer der größten flugfähigen Vögel überhaupt. Im Prachtkleid zeigt das weiße Gefieder einen Grauschleiher, der Kehlsack ist leuchtend orangegelb gefärbt. Die krausen Nackenfedern auf dem Kopf verleihen dem Pelikan seinen Namen. 
  
Bild vergrößern!
Bild vergrößern
 
Brutkolonie auf Nisthaufen, brütender Krauskopfpelikan und Jungvogel
  
Krauskopfpelikane besitzen einen mächtigen "Käscherschnabel" mit einem dehnbaren Kehlsack. Dieser fasst bis zu 13 Liter Wasser und eignet sich, Fische aus dem Wasser zu "schöpfen". Die vier Zehen an den Füßen sind mit Schwimmhäuten verbunden. Trotz ihrer scheinbaren Schwerfälligkeit sind die Pelikane gute Flieger. Sie kommen vom Donaudelta bis weit hinein nach Asien vor. Auf kleineren Seen bauen sie einen Nisthaufen, auf dem dann eine kleine Brutkolonie von bis zu 20 Vögeln brüten. Oft befinden sie sich in der Gesellschaft von Kormoranen. Die jungen Pelikane einer Brutkolonie unternehmen dann gemeinsam die ersten Erkundungstouren. Die Brutpaare bleiben nur ein Jahr zusammen, im nächsten Jahr finden sich wieder neue Partnerschaften ein. Krauskopfpelikane ziehen im Winter kurze Strecken, meistens nicht weiter als bis zur nächsten Meeresküste.
 
Copyright: T. Seilnacht