Kormoranvögel
 
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Krähenscharbe 
  
lat. Name: Phalacrocorax aristotelis 
englischer Name: European Shag 
französischer Name: Cormoran huppé 
 
Klasse: Vögel 
Ordnung: Kormoranvögel 
Familie: Kormorane 
Größe: bis 80cm 
 
Lebensraum: felsige Küsten
 
Das Gefieder der Krähenscharbe ist im Vergleich zum Kormoran einheitlich schwarz gefärbt. Bei hellem Licht schillert es dunkelgrün. In der Brutzeit tragen Männchen und Weibchen eine Federtolle auf dem Kopf. 
  
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Krähenscharbe im Nest (oben links), beim Trocknen (oben rechts);
Flugbild der Krähenscharbe (unten links), beim Fischen (unten rechts)
  
Krähenscharben sieht man sehr selten im Binnenland, sie brüten auschließlich in kleineren Kolonien auf den Felsen der Meeresküsten. Bei den großen Vogelfelsen beziehen sie bevorzugt die unteren Stockwerke. Bei der Suche nach Nahrung können sie bis zu 60 Meter tief tauchen. Am liebsten fressen sie Sandaale, Lippfische und Dorsch. Wie bei den Kormoranen ist das Gefieder nicht gut wasserabweisend. Dies hat aber einen entscheidenden Vorteil: Der Auftrieb wird reduziert und somit ist das Tauchen besser möglich.  
  
Die zur Brutzeit getragene Haube ist ein Hinweis auf den körperlichen Zustand: Je größer die Haube, umso besser der Bruterfolg. Beim Nestbau bringt das Männchen Tang und Pflanzenmaterial, während das Weibchen das Nest baut. Meistens werden drei Eier ausgebrütet. Während dem Brüten liegen die Eier auf den Füßen, damit sie mit dem warmen Bauch in Berührung kommen. Die Jungen sind nach dem Schlüpfen noch nackt und legen nach einer Woche ihr Dunenkleid an. Bei der Fütterung stecken sie ihren Hals in den Schlund der Eltern. Sie sind erst nach etwa 10 Wochen selbständig.
 
Copyright: T. Seilnacht