| Das besondere Erkennungsmerkmal der Streifengans
sind ihre beiden schwarzbraunen Querstreifen am Kopf. Außerdem ist
der Hals schwarz-weiß länggestreift. Schnabel und Füße
sind orangegelb gefärbt.
Streifengänse leben vor allem in den
Hochebenen Zentralasiens. In Europa haben sich die Streifgänse vereinzelt
als Gefangenschaftsflüchtlinge verbreitet. Sie ernähren sich
von Gräsern, Wurzeln und Sprossen. Im Winter suchen sie auch Getreidekörner
und Wurzelknollen. In Küstennähe fressen sie Seetang und nehmen
dabei auch kleine Insekten, Krebstiere und Weichtiere auf. Im Himalaya
müssen die Streifengänse auf dem Vogelzug teilweise Flughöhen
von bis zu 9000 Metern überwinden. Sie wurden schon beim Überfliegen
des Mount Everests beobachtet. Damit gehören die Streifengänse
zu den höchstfliegenden Vögeln der Erde. Sie brüten auf
Inseln der Steppenseen oder in Sümpfen, manchmal gehen sie zum Brüten
auch auf Bäume oder nutzen Felsnischen. Gefahren drohen den Streifengänsen
vor allem auf dem Vogelzug. In Indien, Pakistan und China werden sie abgeschossen
oder ihre Eier fallen einem Raub zu Opfer. |