Das Auge
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Die beiden Augen liegen in der knöchernen Augenhöhle und sind vom Schädel gut geschützt. Der Augapfel ist beweglich wie ein Kugelgelenk. Er hängt im Bindegewebe und wird durch den Augenmuskel gesteuert. Die Lederhaut schützt vor Stößen und Schlägen, die Aderhaut ist sehr gefäßreich und versorgt die darunter liegende Netzhaut. Die verschließbaren Augenlider, das Oberlid und das Unterlid, gehören zum äußeren Schutzsystem des Auges. Sie sondern bei Reizen eine Tränenflüssigkeit ab. Die von den Tränendrüsen abgesonderte Flüssigkeit hält die Hornhaut feucht, schwemmt Fremdkörper weg und wirkt keimtötend. Die Wimpern schützen vor Staub, Sand und kleineren Fremdkörpern. Die Augenbrauen schützen vor Schweiß, der von der Stirn herunterrinnt.

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Beim Sehvorgang tritt das Licht durch die schützende Hornhaut in das Augeninnere ein. Ein Muskel der Regenbogenhaut oder Iris reguliert die Größe der Pupille und steuert so den Lichteinfall. Bei Dunkelheit vergrößert sich die Pupille. Dieser Vorgang wird als Adaptation bezeichnet. Die Linse kann ihre Dicke und damit ihre Brechkraft mit Hilfe eines Ringmuskels und den Linsenbändern verändern. Diese Scharfeinstellung auf nahe und ferne Objekte nennt man Akkommodation. Das Licht fällt auf die Netzhaut, auf der das Abbild auf dem Kopf stehend abgebildet wird. Am Gelben Fleck, dem Zentrum des schärfsten Sehens, befinden sich die meisten Sehzellen. Am Blinden Fleck sind keine Sehzellen vorhanden, da dort der Sehnerv aus dem Auge heraustritt und zum Thalamus im Gehirn weiter verläuft. Der Blinde Fleck befindet sich seitlich des Gelben Flecks, wenn man das Auge von vorne betrachtet.

Zahlen zum Auge im Kapitel Statistik


Heft Sinnesorgane

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Copyright: Thomas Seilnacht