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Rotfuchs 
lateinischer Name: Vulpes vulpes 
englischer Name: Red fox 
französischer Name: Renard 
 
Klasse: Säuger 
Ordnung: Raubtiere 
Familie: Hunde 

Größe: bis 90cm, max. 10kg 
Lebensraum: Wälder, Parks, in Orten 

 
 
 
Der Rotfuchs ist an seinem rotbraunen Fell und seinem langen, buschigen Schwanz zu erkennen. Der männliche Rüde wird durchschnittlich sechs bis sieben Kilogramm schwer, die Füchsin, auch Fähe genannt, fünf bis sechs Kilogramm. Auf der Oberseite erscheint das Fell rötlich mit variierenden Farbtönen, die Unterseite ist heller. Der Rotfuchs kann im Vergleich zu anderen Hunden sehr gut klettern. Als dämmerungs- und nachtaktives Tier besitzt er ein ausgezeichnetes Gehör, einen hervorragenden Geruchssinn und hochspezialisierte Augen, die im Aufbau einer Katze ähneln. Beim hellen Tageslicht bilden sie einen Spalt, in der Nacht sind die Pupillen weit geöffnet. Die Schnurrhaare stellen ein gutes Tastsinnesorgan dar.  
  
 
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Der Rotfuchs hat ausgezeichnete Sinnesorgane
  
 
Rotfüchse sind fast auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet. Durch den Menschen wurden sie nach Australien importiert. Sie bewohnen einen vielfältigen Lebensraum, man findet sie in Wäldern, auf Äckern und sogar mitten in der Großstadt. Füchse bauen ihre Lager in dichtem Gebüsch, oder sie graben Tunnelsysteme mit einer Hauptröhre und mehreren Fluchtröhren. Beim Fuchsbau bildet die ausgegrabene Erde am Eingang einen Wall. Manchmal übernehmen Füchse alte Dachsbauten. Zur Aufzucht von Jungen dienen aber auch Verstecke unter Gartenhäusern oder in Baumstümpfen.  

Die Paarung findet einmal pro Jahr während der Ranzzeit statt. Der Rüde folgt seiner Fähe von Dezember an bis Anfang März. Das Weibchen ist nur für zwei bis drei Tage befruchtungsfähig, diesen Zeitpunkt muss das Männchen genau erwischen. Nach etwa sieben Wochen wirft die Füchsin vier bis sechs Junge. Die blinden Welpen tragen ein graubraunes, haariges Fell, sie werden eineinhalb Monate lang gesäugt. Der Rüde hilft der Aufzucht insofern, dass er Beute beschafft. 

Während man Füchse früher für Einzelgänger hielt, zeigen neuere Studien, dass sie auch in Sozialverbänden leben und sich gegenseitig helfen. Zur Nahrungssuche begeben sie sich jedoch als Einzelgänger. Sie jagen nach Mäusen, Kaninchen, Fröschen, Feldhasen, Hühnern und bodenbrütenden Vögeln, aber auch Regenwürmer, Obst und Abfall aller Art werden gefressen. Angefahrene oder getötete Tiere auf der Straße erwecken immer wieder das Interesse des Allesfressers, leider kommt er dabei auch häufig selbst ums Leben. In einigen Staaten ist die Fuchsjagd noch erlaubt. Die Hetzjagd mit Hunden wurde 2005 in Großbritannien verboten.

 
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