| Zweiblättriger
Blaustern
März - April, 10 - 20 cm |
Scilla
bifolia
Hyazinthengewächse
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| Vorkommen
Nährstoffreiche und feuchte Böden, gerne auf Kalk; Buchenwälder,
Laubmischwälder, Auenwälder
Lebensdauer Ausdauernde Pflanze Verwechslung Sibirischer Blaustern (2-4 Blätter, Blüten nickend), Sternhyazinthe (weiße Staubblätter) |
Merkmale Zwiebel; ein Stängel rund; meist zwei Blätter (selten drei), lineal lanzettlich, so hoch wie Blütenstand; Blütenstand in Traube, bis zu zehn Blüten, Blütenhüllblätter lila, Staubblätter lila, Samen mit Ölkörper |
| Besonderheiten |
| Die
Bestäubung erfolgt durch Insekten, selten findet auch Selbstbestäubung
statt. Die Samen werden durch Ameisen verschleppt. Die Überwinterung
erfolgt wie beim Märzenbecher durch eine
unterirdische Zwiebel, in der die Nährstoffe gespeichert werden. Die
in der Pflanze enthaltenen Herzglycoside können zu Herzrhythmusstörungen
führen. Vergiftungssymptome zeigen sich in Übelkeit, Brennen
im Mund- und Rachenraum, sowie starker Husten. Der Blaustern ist geschützt,
er darf nicht gesammelt oder ausgegraben werden.
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| Copyright: T. Seilnacht |