| Geburtshelferkröte
(Alytes obstetricans), bis 5,5cm
Die nachtaktive Geburtshelferkröte bewohnt Steinbrüche und Kiesgruben. Sie ist an ihren senkrechten Pupillen erkennbar. Der Ruf des Männchens klingt wie ein helles Glöckchen. Daher stammt der Name "Glögglifrosch". Im Frühjahr transportiert das Männchen an seinen Hinterbeinen ein Eierpaket. Die Eier nimmt es von seiner Partnerin nach der Paarung auf und trägt sie bis zu 7 Wochen mit sich herum. Schlüpfen die Larven, eilt es an eine Wasserstelle. |
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| Gelbbauchunke
(Bombina variegata), bis 6cm > Film/Grafik
Die unscheinbare Oberseite der Gelbbauchunke ist eine gute Tarnung. Die knallgelben Flecken auf der Unterseite der Unke, werden bei Bedarf gezeigt und als Warnfärbung einsetzt. Bei Gefahr sondert sie ein Gift aus, das beim Menschen die Schleimhäute reizt und eventuelle Feinde in die Flucht schlägt. Die Unke liebt stehende oder langsam fließende Gewässer mit klarem Wasser und pflanzenreichem Bewuchs. Das Männchen ruft zur Paarungszeit ein dumpfes "uh uh uh". |
| Erdkröte
(Bufo bufo), bis 18cm
> Film/Grafik
Die kräftige Erdkröte hat eine warzige Haut und sie kann ihre Farbe verändern. Die Drüsen hinter den Augen sondern einen schleimhautreizenden Saft aus. Wie der Grasfrosch wandert die Erdkröte zu Beginn der Nacht zu ihrem Laichplatz. Der Laich wird in langen Gallertschnüren um die Wasserpflanzen gelegt, während das Männchen den Laich besamt. Die Kaulquappen schlüpfen nach einer Woche, innerhalb von 2-3 Monaten wachsen sie zu erwachsenen Kröten heran. |
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| Kreuzkröte
(Bufo calamita), bis 9cm
> Film/Grafik
Die Kreuzkröte ist kleiner und gedrungener als die Erdkröte. Man erkennt sie nachts auch an ihren kurzen Beinen, mit denen sie nicht hüpft, sondern hastig rennt. Ihr Laichgebiet liegt in den flachen, bewachsenen Uferzonen oder in Wasserpfützen mit lehmigem, sandigem Grund in Kiesgruben. Die Männchen verfügen über eine große Schallblase, mit der sie die Weibchen anlocken. Der Ruf ähnelt einer Grille. |
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| Wechselkröte
(Bufo viridis), bis 10cm
Die Wechselkröte kann aufgrund ihrer dunkelgrünen Flecken mit roten Punkten auf hellem Grund kaum verwechselt werden. Sie lebt außerhalb der Fortpflanzungszeit in trockenen Gegenden. Das Weibchen legt während der Laichzeit im April und Mai Laichschnüre, die mehr als 10000 Eier enthalten können. |
| Laubfrosch
(Hyla arborea), bis 6cm >
Film/Grafik
Der hellgrün gefärbte Laubfrosch ist mit großen Augen und Saugnäpfen an seinen Greifhänden ausgestattet. Wie manche andere Amphibien kann er seine Farbe verändern. Am liebsten hält sich der Laubfrosch in der Nähe von Schilfbeständen oder in Kiesgruben auf. In der Nacht rufen die Männchen am Ufer der Teiche mit Hilfe ihrer Schallblase mit laut quackender Stimme nach den Weibchen. Nach der Laichzeit findet man die Laubfrösche gelegentlich auch auf Sträuchern und Stauden. |
| Grasfrosch
(Rana temporaria), bis 11cm
> Puzzle > Film/Grafik Der Grasfrosch ist an dem dunklen Schläfenfleck zu erkennen. Die Schallblasen stülpen sich im Gegensatz zum Wasserfrosch nicht nach außen. Als Laichgewässer bevorzugt er stehende oder langsam fließende Gewässer. Das Weibchen legt während der Paarung seinen Laich ins Wasser, woraus später die Kaulquappen schlüpfen. Die Nahrung des Grasfrosches besteht hauptsächlich aus Würmern, Schnecken und Insekten. |
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| Seefrosch
(Rana ridibunda), bis 14cm
Der Seefrosch ist etwas größer als der Wasserfrosch, sein Rücken ist eher bräunlich gefärbt. Seine Lebensweise ähnelt der des Wasserfrosches. Ein sicheres Merkmal zur Unterscheidung ist die Lautäußerung des Männchens, das an einem kurzen "kichernden Lachen" erkennbar ist. |
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| Teichfrosch
(Rana esculenta), bis 12cm
> Film/Grafik
Am Anfang des Frühlings ist der Teichfrosch noch braun gefärbt. Zur Paarungszeit wird die Oberfläche des Männchens leuchtend grün. Beim Rufen nach einem Weibchen treten auf beiden Seiten des Mundspalts zwei große, weiße Schallblasen hervor. Der tagaktive Frosch hält sich das ganze Jahr in Tümpeln oder Teichen auf. Er sonnt sich gerne am Ufer oder auf Blättern von Wasserpflanzen. |
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| Kleiner
Wasserfrosch (Rana lessonae), bis 8cm
Der Kleine Wasserfrosch ist der kleinste Frosch in Mitteleuropa. Er ähnelt einem Teichfrosch. Das Männchen erscheint zur Paarungszeit gelegentlich zitronengelb. Es ruft im Frühjahr laut schnarrend. Wasserfrösche sitzen gerne auf Teichrosenblättern. Das Weibchen legt bis zu 4500 Eier als Laichbällchen an den Pflanzen flacher Gewässer ab. Die Larven schlüpfen nach ein paar Tagen, nach 2-4 Monaten sind daraus kleine Frösche entstanden. |
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