Mediendatenbank Biologie
Merkmale der Reptilien
auf der CD-ROM können die Bilder gezoomt werden
 
Durchlaufende Diashow (nur auf CD-ROM)
 
Bild vergrößern! Riesenschildkröte 
  
Die Schildkröten gehören neben den Krokodilen, den Schlangen, den Echsen und der Brückenechse zur Klasse der Kriechtiere, welche sich besser an das Landleben angepasst haben als die Amphibien. Die kräftigen, mit starken Krallen besetzten Gliedmaßen sind ein typisches Merkmal der Echsen und Schildkröten. Die Gliedmaßen sind im Gegensatz zu den Säugetieren seitlich am Körper befestigt.
Bild vergrößern! Waran mit abgeworfener Haut 
  
Die mit strapazierfähigen Hornschuppen überzogene Haut der Reptilien ist ein wirksamer Verdunstungsschutz im Vergleich zu der dünnen, feuchten Haut der Amphibien. Die Hornschuppen bei Schlangen und Echsen wachsen allerdings nicht nach, deshalb werfen sie, sobald eine neue Haut unter der alten nachgewachsen ist, ihre alte Haut ab, sie häuten sich. 
Bild vergrößern! Krokodilgebiss 
 
Die Ausbildung von Gebissen ist ein weiteres typisches Merkmal der Reptilien. Dies ermöglicht das Jagen größerer Beutetiere auf dem Land und im Wasser. Das Gebiss des Krokodils (und auch der Schlangen) dient übrigens nicht zum Kauen, sondern zum Ergreifen und Festhalten der Beute. 
   
 
Bild vergrößern! Königspython (Python regius) 
   
Giftschlangen besitzen ein raffiniertes System an Sinnesorganen zum Aufspüren ihrer Beute. Beim Königspython sitzen auf den Lippen Labialgruben, die mit wärmeempfindlichen Hautnerven durchsetzt sind. Dadurch kann der Python auch bei Dunkelheit warmblütige Tiere erkennen. Ein weiteres Sinnesorgan der Schlangen stellen die zweigeteilte Zunge und das im Gaumen sitzende Jacobsonische Riechorgan dar.
Bild vergrößern! Die Atmung der Reptilien erfolgt durch Lungen, deren Innenfläche im Vergleich zu den Amphibien durch Falten und Kammern deutlich vergrößert ist. Aus diesem Grund benötigen Reptilien keine Hautatmung. Trotzdem sind sie wechselwarm wie die Amphibien, im Gegensatz zu den Säugetieren und den Vögeln, deren Körpertemperatur immer gleich bleibt, auch wenn die Außentemperatur auf Minusgrade absinkt. Im Reptilienherz ist die linke und rechte Herzkammer noch nicht vollständig abgetrennt. 
 
 
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