Wie der Hausrotschwanz
besitzt der Gartenrotschwanz einen rötlichen Schwanz. Das Männchen
unterscheidet sich von seinem Verwandten jedoch durch die hellere, rostrote
Unterseite und die schwarze, scharf abgegrenzte Kehlzeichnung. Das Weibchen
ist unscheinbarer gezeichnet. Der Gartenrotschwanz ist ein sehr neugieriger
Vogel, er sitzt oft auf niedrigen Warten wie Pfosten oder Grabsteine und
knickst dabei mit dem Schwanz. Der Gesang beginnt stehts mit einem "hei-didde-didde",
danach folgt ein Zwitschern, bei dem auch andere Vögel nachgeahmt
werden.
Gartenrotschwänze nisten in Baumhöhlen,
in Mauerspalten oder in Nischen an Gebäuden. Bei der Balz muss ein
Männchen manchmal wochenlang um ein Weibchen werben, bis es erhört
wird. Dabei schaut es aus dem Höhleneingang und präsentiert seine
weiße Stirn. Manchmal fliegt es heraus und vollführt einen Showflug,
wobei es den orangen Schwanz weit spreizt.
Das Jagdverhalten der Gartenrotschwänze
ist sehr vielfältig. Sie suchen im Laub der Bäume nach Raupen
und Käfern, sie erbeuten Insekten in der Luft oder jagen am Boden
nach Nahrung. |