Kurzportrait
Der Asiatische Elefant ist etwas kleiner als der Afrikanische Elefant. Der Rücken verläuft eher gerade, der höchste Punkt befindet sich am Kopf und nicht am Rücken wie beim Afrikanischen Elefant. Die Ohren vermeiden wie ein übergroßer Kühler eine Überhitzung. Das Gehör der Elefanten ist sehr gut ausgeprägt, sie können Töne unterscheiden und wiedererkennen. Elefanten haben auch ein hervorragendes Erinnerungsvermögen. In der Regel besitzen nur die Bullen Stoßzähne, diese werden bei Kämpfen mit Artgenossen und bei der Beschaffung von Nahrung eingesetzt. Sie werden bei erwachsenen Tieren bis zu dreieinhalb Meter lang und wiegen bis zu 130 Kilogramm. Die graue, schwach behaarte Elefantenhaut ist im Schnitt eineinhalb Zentimeter dick. Sie ist trotz ihrer Stärke relativ empfindlich und muss ständig gepflegt werden.
Elefanten nehmen wegen ihres kurzen Halses die Nahrung mit dem Rüssel auf. Dieser greift nach Blättern, Früchten und Ästen von den Bäumen und wird auch als Werkzeug eingesetzt, zum Beispiel zum Fällen von Bäumen. Außerdem ist er ein sehr empfindliches Geruchsorgan. Die fingerförmigen Greiflippen des Rüssels tragen feine Tasthaare, die kleinste Objekte wie eine Münze vom Boden aufheben können. Das Organ dient zum Trinken, Waschen, Grüßen, Liebkosen, Drohen, Schlagen oder zur Lauterzeugung. Der Elefantenbulle ist deutlich größer und schwerer als die Elefantenkuh. Diese bringt nach einer Tragezeit von knapp zwei Jahren ein einziges Kalb zur Welt.
Gefährdung
Eine große Bedrohung für den Asiatischen Elefanten ist die Jagd. Nicht nur das Elfenbein, sondern auch das Fleisch und die Haut sind begehrt. Auch die Zerstörung des Lebensraumes und Besiedlung durch den Menschen drängen den Elefanten zurück. Die Durchsetzung des Verbots zur Jagd nach Elfenbein und die Erhaltung seiner Lebensräume sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Erhaltung der Art.

