Blutkreislauf
des Menschen
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Arbeitsblatt
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Lösungen
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Im Gegensatz zu den Amphibien
und Reptilien besitzen die
Säugetiere ein Herz mit zwei völlig abgetrennten
Hauptkammern. Das Blut
passiert das Herz zweimal. Die linke Herzkammer
wird nur von sauerstoffreichem Blut aus der
Lunge durchflossen, die rechte
Herzkammer immer von sauerstoffarmem Blut
aus den Körpervenen.
Die Arterien
sind starkwandige Blutgefäße, die vom Herzen zum Gewebe und
in die Organe führen. Sie sind teilweise mit Muskulatur versehen,
z.B. an der Schlagader. Die zum Herzen hinführenden Venen
sind dünnwandiger. Sie enthalten Venenklappen, die das Zurückfließen
des Blutes verhindern. In den Kapillaren werden
Nährstoffe und Sauerstoff an das Gewebe (und an die Organe) abgegeben
und Abfallstoffe aufgenommen.
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Kopiervorlage
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Die Flüssigkeit, die sich in den
Zwischenräumen außerhalb der Venen und Arterien aufhält,
nennt man Lymphe. Sie wird von den Lymphgefäßen
aufgenommen. Im Lymphgefäßsystem befinden sich die Lymphknoten,
die reich an Lymphozyten zur Bekämpfung von
Krankheitserregern sind.
Im Alter oder auch durch wenig Bewegung
verengen sich die Arterien, sie werden brüchig, sind weniger elastisch
und verstopfen. Dadurch steigt der Blutdruck, das Herz muss mehr leisten.
Eine Verengung der Gefäße kann auch durch eine Verfettung der
Gefäße stattfinden, wenn sich der Blutfettwert (Cholesterinspiegel)
im Alter erhöht. Das Herz kann dadurch überlastet werden, es
kommt zu einem Herzinfarkt. Findet eine Durchblutungsstörung
im Gehirn statt, kann ein Schlaganfall entstehen,
wobei viele Gehirnzellen aufgrund des Blutmangels absterben. Als Gegenmaßnahme
wird viel Bewegung und eine fettarme Ernährung empfohlen.