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Querschnitt durch einen Magen
 
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Arbeitsblatt
Lösungen
 
Die im Mund zerkleinerte Nahrung gelangt über die Speiseröhre in den Magen. Der Magen ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, unter der die Ring- und Längsmuskeln liegen. Die Magenschleimhaut produziert den Magensaft, der aus Schleim, Salzsäure, Wasser und Enzymen besteht. Der Magenschleim schützt die Magenwand vor einer Selbstverdauung. Bei einer Störung der Schleimproduktion kann es zu einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) kommen, wodurch die Magenwand angegriffen wird. Außerdem besteht dann die Möglichkeit zur Ausbildung eines Magengeschwürs. Als Ursache dafür kommen Stress und Ärger in Frage, aber auch Alkohol und Medikamente. Die Muskeln der Magenwand bewegen und durchmischen den Mageninhalt und befördern den Speisebrei über den Pförtner in den Zwölffingerdarm, dem ersten Teil des Dünndarms.
 
Bei der Verdauung von Nahrung im Magen werden die langkettigen Proteine (Eiweiße) durch das Enzym Pepsin in die kürzerkettigen Polypeptide zerlegt. Der optimale Wirkungsbereich des Pepsins liegt bei einem pH-Wert von 2, was beim Vorliegen von 0,5%iger Salzsäure gewährleistet ist. Die Säure ist außerdem für das Abtöten von Bakterien zuständig.
 
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