Nach der Systematik
gehört der Kuckuck zwar nicht zu den Singvögeln,
aber aufgrund seines bekannten Rufs wird er fälschlicherweise oft
dazugezählt. Ein ausgewachsener Kuckuck erinnert an einen Raubvogel,
er unterscheidet sich aber durch seine andere Schnabelform und durch den
gestuften Schwanz mit weißen Flecken.
Der Kuckuck baut
kein eigenes Nest, sondern legt sein einziges Ei in fremde Nester. Er ist
ein Brutschmarotzer.
Die fremden Eltern brüten das Kuckucksei und die eigenen Eier gleichzeitig
aus, ohne dass sie etwas merken. Nach dem Schlüpfen wirft das Kuckucksjunge
die Konkurrrenten aus dem Nest und wird von den Pflegeeltern alleine großgezogen.
Ein Kuckucksweibchen legt jährlich 10-25 Eier in fremde Nester. Kuckucke
ernähren sich von Insekten und mögen vor allem haarige Raupen.